Sind wir friedenstauglich?
Krieg beginnt im Denken. Kriege entstehen, wenn wir nicht mehr von Herz zu Herz kommunizieren.
Lebe ich RESPEKT – VOLL? Bin ich fried-l-ich? Was verteidige ich?
Was ist WAHN-Sinn, was ist SINN? Schau genau! Schau hin!
Als Mutter dreier wehrpflichtiger Kinder und Großmutter zweier Enkelkinder erschüttert mich der Aufruf zur Kriegstauglichkeit tief. Es stellt sich mir die Frage: Sind wir friedenstauglich? Sind wir in der Lage zu einem globalen respektvollen und friedlichen Miteinander?
Oder bleibt das eine Utopie? Können Kriege, eine aggressive Machtpolitik und protektionistisches Verhalten Frieden schaffen? Worin liegt meine Verantwortung? Bin ich friedenstauglich?
Diese zentrale Frage ist die Grundlage des Werkzyklus. Eine Bestandsaufnahme, ein Ausloten eigener egozentrierter Verhaltensstrukturen und destruktiver Muster und der Perversion egozentrierten narzisstischen Denkens.
Arbeitsweise
Wie auch bei den vorangegangenen Arbeiten verwende ich Naturmaterialien — alte, morsche Baumrinden und Hölzer in der Kombination mit Asche, Erde, Sand, Steinen und alten Metallteilen, die mit ihrer rostigen Patina einerseits auf den Verfall hinweisen, aber auch auf den Kreislauf des immerwährenden Wandels.
Ich habe mich auf eine monochrome Farbwahl konzentriert: Grau, Schwarz, Weiß, Rost- und Metalltöne. Sie stehen für eine an ihre Grenzen gekommene Gesellschaft mit ihren egozentrierten, narzisstischen Verhaltensweisen und den daraus resultierenden Folgen. Im Kontrast dazu benutze ich Gold als Symbol des Geistigen und florale Elemente als die Hoffnung, dass wir in der Lage sind, wirkliches menschliches Miteinander zu leben.




Kampf und Sieg




Schöne heile Welt



